Für die Ausstellung „Trespassing – Konturen räumlichen Handelns“ wurde mit dem Hörobjekt eine Vermittlungsform für zehn Audio-Interviews erarbeitet, die ohne Kopfhörer auskommt. Benutzer werden zum Zuhören und zu Aufmerksamkeit verführt. Scheinbar endlos tiefe Löcher laden ein, hinein zu kriechen und sich im Klang zu verlieren. Es wird ein Raum kreiert, der keine übliche Ausrichtung vorgibt.

Innerhalb der Ausstellung wird die Audiolounge als murmelndes Objekt wahrgenommen. Bei näherem Herantreten sind die verschiedenen Tonspuren klar erkennbar, die aus den Öffnungen herausströmen. Sobald man sich in ein Loch lehnt, versperrt sich der visuelle Kontakt zur Umgebung und wird durch die umgebenden Geräusche des Interviews ersetzt.

Projekt
akustische Installation

Ort
Secession Wien, AT / Biennale Venice 2004 / Manifesta 7  2008

Zeitraum
2002

Auftraggeber
Secession Wien / im Rahmen der Ausstellung “ Trespassing – Konturen räumlichen Handelns”

Kuratoren
Sandrine von Klot, Angelika Fitz

Installationen von
con:, C2S2, FAT ltd., offshore, PAUHOF, SPLITTERWERK, Klaus Stattmann, the next ENTERprise, Schie 2.0, Wolfgang Tschapeller

 

1 / 5 Soundzonen
2 / 5 Saugstellen
3 / 5 Verformung
4 / 5 Audiolounge
5 / 5