Anstelle eines Zaunes wird ein linearer Raum geschaffen, der denselben Zweck der Abgrenzung erfüllt wie ein Zaun. Darüber hinaus entfaltet sich ein vielfältiger Erlebnisraum für die menschlichen Sinne. Das Objekt, das zoniert und separiert, kann zugleich selbst durchschritten werden und bildet den Zugang zum Kulturgelände im Gewerbegebiet. Mit dem Transformationsraum als Durchgang werden die Besucher darauf hingewiesen, dass ein veränderter und neuerdings öffentlicher Bereich betreten wird.

Betonfertigteile setzen sich zu einem gekurvten zylinderförmigen Raum zusammen. Anstatt in der Erde positionieren sich die Brunnenringe sichtbar oberhalb des Erdraums. Lichtfugen zwischen den Elementen strukturieren das Gefüge und geben Ein- und Ausblicke. Durch die Unterbrechungen dringt tagsüber Licht von außen ein. Bei Dunkelheit leuchtet es von innen heraus. Die nördliche Öffnung zielt wie ein Fernrohr auf die umgebende Landschaft.

Projekt
Festinstallation

Ort
Hof am Leithaberge

Wettbewerb
1. Preis

Fertigstellung
2000

Auftraggeber
Gemeinde Hof am Leithaberge

Tragwerksplanung
Dipl. Ing. Dr. Karl Heinz Wagner, A

Fotos
Veronika Hofinger / Margherita Spiluttini

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