Die Umgestaltung des Foyers des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums inszeniert das ohnedies imposante Entree mit den Statuen der berühmtesten Feldherren neu. Es entstehen klare räumliche Strukturen, die unterschiedliche Funktionen in der Halle konzentrieren und eine natürliche Orientierung bieten.

Über Blickachsen und Bewegungslinien wird die optimale Position der Bereiche ermittelt. Um im imposanten Raumgefüge Orientierung zu schaffen, wird das Kassa- und Informationspult in Symbiose aus alt und neu als erweiterte „Podestinsel“ einer Feldherrensäule konzipiert. Auf diese Weise rücken die Feldherren in den Mittelpunkt und werden gleichzeitig Teil des Geschehens. Historie entsteht als dialogisches Gegenüber für die Gegenwart. Es entstehen Zonen, denen unterschiedliche Funktionen zugeordnet sind und die durch Licht atmosphärisch differenziert werden.

Projekt
Umstrukturierung

Ort
Wien, AT

Wettbewerb
1. Preis

Fertigstellung
2015

Auftraggeber
Heeresgeschichtliches Museum, AT

Gestaltung & Konzeption
tnE Architects ic bogner.knoll

Lichtentwurf
Designbüro Christian Ploderer GmbH, AT

Fotos
Lukas Schaller

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