Die hier entwickelte Gebäudetypologie adressiert Nutzungsflexibilität in einem speziellen Sinn: den Bewohnern soll über ‚Schalträume‘ mehr Möglichkeiten gegeben werden, sich auf veränderliche Lebensumstände einzustellen.

Der Schaltraum ist Teil der Wohnung, der durch seine Lage im Wohnungsverband die Möglichkeit hat (Zugang Stiegenaufgang), einen zusätzlichen Zugang in die Wohnung zu schaffen, und dadurch ein Gefühl von wohnungsinterner Unabhängigkeit zu erzeugen. Diese Eigenschaft fördert Möglichkeiten im Umgang mit Generationenkonflikten, im Erzeugen von selbstorganisierten Tätigkeiten, die nicht unmittelbar in den Wohnungsverband Eingreifen und im Schaffen von temporären Wohnungserweiterungen. Eine andere Art von Raum, der ‚Fernraum‘, befindet sich als zumietbarer Arbeitsraum/Büroraum mit WC und Teeküche an dem überdachten Flanier- und Erschließungsweg.

Projekt
Wohnbau

Ort
Wien

Wettbewerb
1. Preis

Fertigstellung
2007

Auftraggeber
EBG, Gemeinnützige Ein- und Mehrfamilienhäuser Baugenossenschaft

Landschaftsplanung
3:0 Landschaftsarchitektur

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