Der Umzug der Erste Stiftung in eine exponierte, hochfrequentierte Lage auf Straßenniveau, bedeutet den Wandel von einem diskreten Backbone-Betrieb zu einem multifunktionalen Ambiente einer Kultureinrichtung, die ihr Engagement auch unverkennbar öffentlich macht und nach außen kommuniziert.

ein „Schaufenster“ nach außen
Die gelb gefärbte Bodenfläche, ein darüber schwebender Blätterwald aus Metallblättchen mit aufhellender Wirkung für die tiefen Raumbereiche, bilden kombiniert mit freistehenden hybriden Raumelementen eine heitere und gastfreundliche Atmosphäre.

Im Herzen der Räumlichkeiten, zwischen Haupteingang und Stiftungshof platziert, ist der Empfang mit Bar- und Informationsbereich. Dieser bildet die kommunikative Andockstelle für Arbeitspartner, Gäste, Bibliotheksbesucher und Flaneure.

Das Raumgefüge mit  fließenden Übergängen und Durchblicken in die einzelnen Stiftungseinrichtungen wie Veranstaltungsraum, Bibliothek und den Büro-Arbeitsbereichen, schaffen einen kommunikativen Ort wo Interessierte ohne Hemmschwelle „hineinstolpern“ können und laden dazu ein immer wieder zum Schmökern vorbeizuschauen, sich an der Medienwand  zu informieren, in der Bibliothek zu studieren oder an einer Veranstaltung teilzunehmen – unabhängig von Alter oder Profession.

Projekt
Innenausbau / Büro, Bibliothek, Veranstaltungsraum

Ort
Wien / AT

Wettbewerb
geladener  Wettbewerb 2014

Fertigstellung
2016

Auftraggeber
Erste Group Bank AG

Gestaltung & Konzeption
tnE Architects ic Liquid Frontiers

Tragwerksplanung
Gmeiner Haferl Zivilingenieure ZT GmbH, AT

HKLS Planung
Altherm Engineering GmbH, AT

Landschaftsplanung
Auböck + Kárász   Landscape Architects

Fotos
Lukas Schaller

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