Ausstellungsdesign

Ausstellungsgestaltung bedeutet für uns: Wissen mit allen Sinnen zu vermitteln und analoge mit digitalen Welten zu verweben. Lustvolles, spielerisches entdecken von Raum herauszufordern. Das Entwickeln von atmosphärisch und räumlichen Narrativen Für die Exponate und Themen die ein assoziatives Denken der Besucher*innen provoziert.

SCROLL

Wien von Oben

Wie können wir Wien als Ganzes fassen? Der Versuch, der immer größer werdenden Stadt visuell beizukommen, fasziniert seit Jahrhunderten – ob in Form von klassischen Panoramen, Vogelschauen oder Plänen. Doch diese befinden sich stets im Spannungsfeld zwischen Vollständigkeitsanspruch und Fragmentierung, zwischen Sichtbarmachung und Verdecken, zwischen Orientierung und Kontrolle. Sie bilden nie das „reale“ Territorium zur Gänze ab, sondern sind auch Modell, Bild oder Vision der Stadt.

TBAC

Wie können wir Wien als Ganzes fassen? Der Versuch, der immer größer werdenden Stadt visuell beizukommen, fasziniert seit Jahrhunderten – ob in Form von klassischen Panoramen, Vogelschauen oder Plänen. Doch diese befinden sich stets im Spannungsfeld zwischen Vollständigkeitsanspruch und Fragmentierung, zwischen Sichtbarmachung und Verdecken, zwischen Orientierung und Kontrolle. Sie bilden nie das „reale“ Territorium zur Gänze ab, sondern sind auch Modell, Bild oder Vision der Stadt.

Gegen die Unsichtbarkeit

LDie Herausforderung für die Ausstellungsgestaltung war es das Werk der Designerinnen zu präsentieren und auch die vielfältigen Umstände unter denen sie gearbeitet haben für das Publikum spürbar zu machen. Das erzählerische und atmosphärische „Rückgrad“ der Ausstellung war ein Zeitstrahl, der als semitransparent geschichtete Raumstruktur übersetzt, inmitten des Raumes rundum begehbar platziert wurde, und Informationen zur Unternehmensentwicklung wie auch die Arbeiten der Designerinnen beinhaltete. Dichtere Produktionsphasen, historische Ereignisse wie auch der Wandel von Technologien und Zeitgeist wurden so schon durch die Art der Präsentation ablesbar.

Fliegen Fliegen

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore Zwischen Mythen und Fakten. Ausgangspunkt für die Mitmachausstellung war, das Phänomen des „darüber Schwebens“ sinnlich und haptisch spürbar zu machen. Über einen mit Wolkenmotiven bedruckten Teppich der sich an der Wand zu einem fernen Horizont verwandeln wird das Gefühl hervorgerufen über einer Wolkenlandschaft zu schweben. Mit Hilfe einer Spiegelwand wird die Illusion der Weite verstärkt. Weitere Einbauten und ein Flugobjekt bilden die wissenschaftlichen Stationen des Ausstellungsformats. Um die Konzentration auf Informationen und Experimente zu lenken, werden alle Objekte aus einem einheitlichen Material in MDF gefertigt.

Critical care

Planet in der Krise. Die Erde in der Notaufnahme. Menschengemachte ökologische und soziale Katastrophen drohen den Planeten unbewohnbar zu machen. Die Lage ist kritisch, und dominiert von den Interessen des Kapitals sind Architektur und Urbanismus in die Krise verstrickt. Die Ausstellung „Critical Care“ zeigt, wie Architektur und Urbanismus dazu beitragen können, die Zukunft zu reparieren und den Planeten mit seinen BewohnerInnen am Leben zu erhalten.

Die Ausstellung „Critical Care“ ist ein Plädoyer für eine neue Haltung: für Architektur und Urbanismus des Sorgetragens. 21 aktuelle Beispiele aus Asien, Afrika, Europa, der Karibik, den USA und Lateinamerika stellen unter Beweis, dass Architektur und Stadtentwicklung sich nicht dem Diktat des Kapitals und der Ausbeutung von Ressourcen und Arbeit unterwerfen müssen.

Teile des Ganzen

Das Dresdner Kunstgewerbemuseum verzeichnet über 55.000 Inventarnummern, hinter denen viele Geschichten stehen. Aus der Sammlung, dem „Ganzen“, schöpft die Ausstellung und zeigt daraus „Teile“. Sie widmet sich Bezügen und Verhältnissen, die zwischen einer Einheit und ihren Einzelteilen bestehen können. In der Ausstellung „Die Teile des Ganzen“ entstehen dadurch unerwartete Nachbarschaften. In Summe ergeben sich neue Sichtweisen und das Kunstgewerbemuseum zeigt sich als Haus mit Gegenwartsbezug, dessen Sammlung weit über barocken Prunk hinausreicht.